Dénesh Ghyczy & Helen Hausland

POOL & TIDE

19.09.2025 – 09.11.2025

In der Gegenüberstellung von Dénesh Ghyczy und Helen Hausland treffen zwei künstlerische Positionen aufeinander, die sich auf ganz unterschiedliche Weise mit Raum, Wahrnehmung und Präsenz auseinandersetzen.
Dénesh Ghyczy zeigt in seinen jüngsten Arbeiten architektonische Motive wie Pools, Gärten und gläserne Strukturen – Sehnsuchtsräume westlicher Lebenswelt. Doch die scheinbare Idylle bleibt brüchig: Unschärfen, Leerstellen und Reflexionen erzeugen Irritationen. Seine Malerei oszilliert zwischen Klarheit und Auflösung, zwischen Repräsentation und Zweifel.
Helen Hausland hingegen lotet in ihren skulpturalen Arbeiten die Materialität des Raums selbst aus. Mit sensibler Balance zwischen Körper und Leere, Fläche und Durchlässigkeit schafft sie poetische Objekte, die physisch wie mental Raum öffnen. Ihre Arbeiten berühren durch Reduktion und subtile Verschiebungen. Beide Positionen verbindet ein Interesse an Übergängen – zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem, Ordnung und Störung, Präsenz und Abwesenheit.

Helen Hausland, Beacon (II), Irdengut, glasiert, 20 x 19 cm, 2025 ©Thomas Tveter

Galerie an der Pinakothek der Moderne – Barbara Ruetz

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