Tom Fecht
SCHÖNHEIT DES ZUFALLS
17.10.2026 – 31.12.2026
Geprägt von einer naturwissenschaftlichen Ausbildung verweist Tom Fecht in seinen Arbeiten auf eine Ästhetik, in der sich Wissenschaft und Kunst verbinden. Oft ergibt sich die rätselhafte Schönheit seiner Bildserien aus dem Zusammenspiel vielfältiger Zufälle und glücklichen Findens. Dabei steht die maritime Nachtfotografie im Mittelpunkt. Es werden Naturphänomene sichtbar, die dem nackten Auge verborgen sind. In seiner jüngsten vom Zufallsprinzip geprägten Bildserie offenbaren unzählige frei fallende Würfel ein paralleles Universum aus Zahlen und eine faszinierende mathematische Ästhetik. Seine mikroskopischen „Studien Alten Lichts“ loten die Grenzen zwischen künstlerischer Bildfindung und wissenschaftlicher Bildgebung aus. Dazu entwickelte der Künstler patentreife optische Apparaturen, um das unvorhersehbare, fast alchemistische Zusammenspiel chaotischer Systeme in der nicht-linearen Dynamik von Meeresströmungen, Wetterphänomenen, elektromagnetischer oder kosmischer Strahlung einzufangen. „Luciferine“, seine jüngste Farbserie zu maritimer Biolumineszenz brachte ihm 2025 einen Platz auf der Shortlist „Storm“ des renommierten PRIX PICTET ein. Erstmals einem großen Publikum bekannt wurde er bereits 1992 durch seine Teilnahme an der documenta IX. Tom Fecht lebt und arbeitet in Berlin und Genf. Im Zentrum steht sein Atelier an der französischen Atlantikküste.
Tom Fecht, DEATH OF A CROUPIER (Parallel Universe #33211) Jahr: 2024 Technik: Unique Fine Art C-Print on archival Fuji Pearl, UltraSec Maße: 80 x 125 cm, Bildrechte: Tom Fecht
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