Conny Gabora, DIE KUNST IST TOT, GABORY HAT SIE UMGEBRACHT.
Der Nietzsche-Preisträger der Kunst 2025 präsentiert seine neuen Werke.
17.01.2026 – 12.02.2026
Die Ausstellung „Kunst ist tot – Gabora hat sie umgebracht“ erklärt die harmlose Kunst der Gegenwart für erledigt – und inszeniert zugleich ihre wilde Wiedergeburt. Gabora arbeitet in der Tradition der neuen Figuration, doch seine Figuren kippen ins Groteske, Zersetzte, Überzeichnete. Spuren von Lüpertz, Baselitz, Bacon und Dada sind sichtbar, aber durch eine obsessive, radikal subjektive Handschrift gebrochen. Er malt nicht das Reale, sondern dessen Überdruck: Humor, Zynismus, Erotik und Bedrohung kollidieren. „Pling, Pling Superding“ wird zum Manifest gegen dekorative Beliebigkeit. Gabora sucht keine Erklärung, sondern Explosion – und beweist damit die ungebrochene Lebenskraft der Kunst.
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