Bjarne Geiges
Zeichen und Wunder, Fotografie
10.10.2025 – 28.02.2026
Unter dem Titel, „Zeichen und Wunder“, zeigt die Galerie Fotoarbeiten des in München lebenden Fotografen Bjarne Geiges (*1942) im Kunstkabinett der Galerie. Sein Blick durch den Sucher eines Fotoapparates ist über Jahrzehnte geschult. Aufgewachsen im Hochschwarzwald und schon von Kindheit an durch seinen Vater an die Fotografie herangeführt, war sein beruflicher Werdegang früh und selbstbestimmt entschieden. Es erfolgte eine klassische Ausbildung mit entsprechendem Abschluss an der „Lette-Stiftung “ Schule für Gestaltung und Fotografie in Berlin. Als professioneller Fotograf arbeitete er erfolgreich und stets selbständig, zunächst als freier Bildjournalist u.a. in München und später als Werbefotograf mit eigenem Studio für namhafte Auftraggeber. Nach 30 erfahrungsreichen Jahren zog er sich auf Grund der allgemein einsetzenden Digitalisierung aus der angewandten Fotografie zurück. Er sah für sich als Werbefotograf keine Zukunft mehr und verlagerte seinen Schwerpunkt auf die freie künstlerische Arbeit.
Losgelöst von vorgegebenen Themenkreisen und dem Auftrag der objektiven Wiedergabe von Wirklichkeit sieht er sich der künstlerisch- subjektiven Fotografie verbunden, wie sie im Grunde die Schule „Neues Sehen“ um Moholy -Nagy am Bauhaus vertrat. Entsprechend reduziert er seine Aufnahmen auf klassische Schwarz-Weiß-Abzüge mit kleinem Format und niedrigen Auflagen. Er sucht nicht den dramatischen Effekt und das Spektakuläre, vielmehr schärft er unsere Wahrnehmung, indem er nicht den Menschen oder dessen Portrait in das Zentrum seiner Darstellung rückt, sondern sich oft nur dessen Umrissen und Schatten bedient, die das Wesen Mensch in das erzählerische Bildgeschehen einfließen lassen. Der Mensch ist nur ein Vektor, Stellvertreter und unbekannter Voyeur in einer sonst zeitlosen aber pointierten Bildgeschichte, die das Auge des Fotografen entdeckt hat.
Losgelöst von vorgegebenen Themenkreisen und dem Auftrag der objektiven Wiedergabe von Wirklichkeit sieht er sich der künstlerisch- subjektiven Fotografie verbunden, wie sie im Grunde die Schule „Neues Sehen“ um Moholy -Nagy am Bauhaus vertrat. Entsprechend reduziert er seine Aufnahmen auf klassische Schwarz-Weiß-Abzüge mit kleinem Format und niedrigen Auflagen. Er sucht nicht den dramatischen Effekt und das Spektakuläre, vielmehr schärft er unsere Wahrnehmung, indem er nicht den Menschen oder dessen Portrait in das Zentrum seiner Darstellung rückt, sondern sich oft nur dessen Umrissen und Schatten bedient, die das Wesen Mensch in das erzählerische Bildgeschehen einfließen lassen. Der Mensch ist nur ein Vektor, Stellvertreter und unbekannter Voyeur in einer sonst zeitlosen aber pointierten Bildgeschichte, die das Auge des Fotografen entdeckt hat.
Bjarne Geiges, Zeichen und Wunder, 2025, Fotografie, Fine-Art-Print, A3, Bildrechte: Bjarne Geiges
Alramstr. 25
81371 München
Öffnungszeiten
Schaufenster ist immer einsehbar
Besuch nur nach Terminvereinbarung unter: 21869700
barrierefrei
